Burg Lichtenberg, Mittelalterliche Burgruine in Lichtenberg, Deutschland
Diese Burgruine ist eine mittelalterliche Festung auf einem Hügel in der Nähe von Lichtenberg in Bayern. Die Anlage erstreckt sich über ein großes Gelände mit erhaltenen Mauern, Wölbungen und Grundmauern aus Stein.
Die Burg Lichtenberg wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut, möglicherweise von den 1248 ausgestorbenen Herzögen von Meranien; über Beatrix von Orlamünde kam sie im Erbgang an die Grafen von Orlamünde. 1427 musste Graf Sigismund sie dem Kurfürsten Friedrich I. von Brandenburg zum Lehen auftragen, kurz darauf wurde sie an Caspar von Waldenfels verkauft. 1554 zerstörten kaiserliche Truppen unter Heinrich von Plauen die Burg im Zweiten Markgrafenkrieg. Der ab 1560 erfolgte schlossartige Neubau brannte 1634 und erneut 1682 ab und blieb danach Ruine.
Die Stadt Lichtenberg wuchs unmittelbar am Burgsporn, und ihr historischer Kern ist noch von Wehrmauern umgeben, die den Schutz der Burg erweiterten. Die Hauptstraße steigt am Rathaus vorbei zum Burgbereich auf der Anhöhe im Norden an.
Der Burgbereich liegt unmittelbar über der Lichtenberger Altstadt; die Hauptstraße steigt am Rathaus vorbei zur Anhöhe hinauf. Das Gelände wird zu Fuß erreicht, die übrigen Seiten sind wegen der Spornlage steil. Der Schlossbergturm im Burghof ist ein 25 m hoher Aussichtsturm, und die umfangreichen Kelleranlagen wurden in jüngster Zeit saniert.
Der 25 Meter hohe Schlossbergturm wurde 1936 auf dem sieben Meter hohen Mauerstumpf des mittelalterlichen Bergfrieds errichtet. Unter dem Burghof wurden umfangreiche Kelleranlagen erst in jüngster Zeit saniert. Von oben reicht der Blick über die Berge und Täler nördlich von Lichtenberg.
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