Friedrich-Wilhelm-Stollen, Besucherbergwerk und Architekturdenkmal in Lichtenberg, Deutschland.
Das Mundloch ist ein ehemaliger Bergbau-Stollen im Lichtenberg mit einem etwa 2 Meter breiten Eingangsgang, der sich über 1000 Meter tief in den Berg hineinzieht. Im Inneren zeigen sich verschiedene Schichten von Gesteinsformationen, die von der natürlichen Struktur des Berges und der Arbeit der Bergleute erzählen.
Der Stollen entstand, als Menschen hier Minerale abbauten, um wirtschaftliche und handwerkliche Ziele zu erreichen. Die Tunnel zeigen, wie fortgeschrittene Ingenieurskunst und Bergbautechniken über Jahrhunderte hinweg entwickelt wurden.
Der Ort erzählt von der bergbaulichen Vergangenheit der Region, wo Bergleute über Generationen hinweg Mineralien abbauten. Besucher können heute sehen, wie Menschen mit einfachen Mitteln in den Berg vordrangen und dabei ihre Fertigkeiten unter Beweis stellten.
Der Zugang erfolgt über die markierte Eingangsöffnung, von wo aus führt dich ein Weg tief ins Berginnere. Du solltest festes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben ist und Treppen vorhanden sind. Der Raum ist kühl und dunkel, daher ist eine Taschenlampe oder Stirnlampe hilfreich.
Die Tunnel zeigen an ihren Wänden deutlich die Spuren der Werkzeuge, mit denen Bergleute den Stein abhielten, wodurch man die tägliche Arbeit quasi sehen kann. Solche handwerklichen Marken sind selten so sichtbar bewahrt und geben dir einen unmittelbaren Eindruck von menschlicher Anstrengung.
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