Burg Limberg, Mittelalterliche Burg in Preußisch Oldendorf, Deutschland
Burg Limberg ist eine Festung auf einem 190 Meter hohen Hügel bei Preußisch Oldendorf mit einem restaurierten quadratischen Bergfried von etwa zwölf Metern Höhe. Um die Burganlage befinden sich erhaltene Mauern, Wehranlagen und der ursprüngliche Burggraben, die das Gesamtbild der mittelalterlichen Verteidigungsstruktur prägen.
Die Burg entstand im 13. Jahrhundert auf Befehl des Bischofs von Minden und markierte die Grenze zwischen den Bistümern Minden und Osnabrück bis 1319. Die Festung wurde später bis zum 17. Jahrhundert militärisch genutzt, bevor sie an Bedeutung verlor.
Der Burghof beherbergt eine über 600 Jahre alte Linde, unter der früher regionale Gerichtsverhandlungen stattfanden. Diese Linde erinnert an die Zeit, als die Burg nicht nur Festung, sondern auch Ort der Rechtsprechung war.
Die restaurierte Wehrtürme und die Burgmauern sind für Besucher zugänglich, wobei die erhöhte Lage auf dem Hügel einen natürlichen Aufstieg bedeutet. Die beste Zeit zum Erkunden ist bei trockener Witterung, da das Gelände unebenes Terrain mit historischen Strukturen aufweist.
Während seiner Blütezeit stationierten die Burgherren etwa 30 Soldaten zur Verteidigung, eine beachtliche Besatzung für eine Grenzfestung dieser Zeit. Dies zeigt, wie strategisch wichtig dieser Ort für die Machtverhältnisse der Region war.
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