Burgruine Rosenstein, Mittelalterliche Burgruine bei Heubach, Deutschland
Burg Rosenstein ist eine Burgruine, die auf einem Felssporn in der Nähe von Heubach steht und von Steinen und Mauerfragmenten geprägt ist. Die Überreste zeigen sowohl die äußeren als auch inneren Befestigungsanlagen der mittelalterlichen Wehranlage.
Die Burg wird erstmals in einer Urkunde von 1282/83 des Grafen Ludwig V. von Oettingen genannt, die Hainricus de Rosenstein erwähnt; die Burgherren hatten sie als Lehen der Grafen von Oettingen inne. Spätestens 1360 wurden Burg Rosenstein und Heubach an Württemberg verpfändet, doch nach einer Niederlage 1360 vor Schorndorf musste Eberhard II. die Pfandschaft an Kaiser Karl IV. abtreten. 1377 wurden Burg und Stadt für 20.000 Gulden wieder an Württemberg verpfändet.
Die Ruine zeigt noch immer die Merkmale einer mittelalterlichen Wehranlage, die einst ein wichtiger Sitz der regionalen Macht war. Besucher können die Überreste der Befestigungen sehen und verstehen, wie solche Burgen das Land schützten und kontrollierten.
Die Ruine liegt rund 1500 Meter östlich von Heubach auf dem Sporn des Rosenstein auf etwa 686 Metern Höhe. Vor- und Hauptburg sind frei zugänglich; die Hauptburg betritt man über einen 1892 an Stelle der früheren Zugbrücke errichteten gusseisernen Steg. Unterhalb der Anlage liegt die Höhle Kleine Scheuer.
Nach der Aufgabe der Burg dienten ihre Steine den Bewohnern von Heubach als Baumaterial und wurden abgetragen. Dieser lange Prozess hat das Aussehen der Ruine stark geprägt und erklärt ihre fragmentarische Struktur heute.
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