Burgruine Siegenstein, Mittelalterliche Burgruine in Wald, Bayern, Deutschland
Burg Siegenstein ist eine Burgruine in Wald, die auf einem Granitberg etwa 546 Meter hoch liegt und von Granitmauern geprägt wird. Die erhalten gebliebenen Mauern findet man besonders im südlichen und nordöstlichen Bereich der Anlage, wo man die alte Bauweise noch deutlich erkennen kann.
Die Burg kam 1255 unter die Kontrolle von Herzog Ludwig II. von Bayern und wurde Teil der Regensburger Burggrafschaft. Diese politische Veränderung prägte die Geschichte des Ortes und seine Bedeutung in der Region für lange Zeit.
Die Kapelle des Schlosses trägt den Namen der heiligen Ägidius und zeigt, wie wichtig religiöse Orte in mittelalterlichen Burganlagen waren. Besucher können heute noch die Verbindung zwischen dem Wehrbau und dieser Andachtsstätte nachvollziehen.
Der Ort ist als architektonisches und Bodendenkmal in der Bayerischen Denkmalliste eingetragen und unter Schutz gestellt. Besucher sollten mit unebenem Gelände und teilweise Verfallenen Strukturen rechnen, daher ist angemessenes Schuhwerk wichtig.
Die Burgkapelle wurde im 13. Jahrhundert östlich des Burghügels erbaut und vereint Romanik mit Gotik in ihrer Architektur. Eine letzte äußere Renovierung fand 1974 statt und erhielt diese seltene Mischung der Baustile.
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