Burgruine Uprode, Burgruine in Weißdorf, Deutschland
Die Burgruine Uprode, auch Schloss Uprode genannt, ist eine Höhenburgruine auf 603,6 m ü. NHN oberhalb des Dorfes Oppenroth in der Gemeinde Weißdorf. Sichtbar sind Mauerreste, Fundamente, Grabenanlagen und verstreute Teile des gesprengten Bergfrieds im Wald.
Uprode wurde um 1320 von den Rittern von Sparneck zur Sicherung ihres Stammlandes erbaut. 1373 erstmals urkundlich erwähnt, verkauften die Sparnecker sie an die Burggrafen von Nürnberg; später ging sie an die Herren von Lüchau über. 1494 erhielten die Sparnecker sie zurück, doch am 11. Juli 1523 zerstörte der Schwäbische Bund die Burg als Stützpunkt des Raubritters Thomas von Absberg. Seitdem ist sie eine Ruine.
Die Burg gab Uprode den Namen und gehörte den Sparneckern, die sie an die Burggrafen von Nürnberg verkauften; unter den Zeugen war Heinrich von Kotzau. 1494 erhielten die Sparnecker sie zurück, und der Holzschnitt des Hans Wandereisen zeigt den bereits brennenden Bergfried, während auf dem Weg ein mit „Bulfer“ (Pulver) beschrifteter Wagen steht.
Der Ort ist auf Wegen erreichbar und Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und Trittsicherheit erforderlich. Die beste Zeit zum Erkunden ist bei gutem Wetter, wenn die Wege trocken und sicher zu begehen sind.
Der Kartograph Johann Christoph Stierlein hielt 1816 den damals vorhandenen Bestand der Burg in einer erstmals sehr präzisen Karte fest, die bis heute als Referenz für die Anlage gilt. Verstreute Teile des gesprengten Bergfrieds sind im Wald noch gut zu erkennen; Grabungen oder eine Bestandssicherung hat es bisher nicht gegeben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.078 Mitwirkenden weltweit.