Wasserschloss Weißdorf, Wasserschloss in Weißdorf, Deutschland
Schloss ist eine Wasserburg in Weißdorf, die auf einer von Gräben umgebenen Erhebung steht und sich über drei Geschosse erhebt. Die Anlage besteht aus Wohngebäuden und Wirtschaftsräumen, die um einen zentralen Hof gruppiert sind.
Die Burg wurde erstmals 1364 unter der Familie von Sparneck urkundlich erwähnt, die das Gebiet kontrollierte. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Festung zu einem barocken Landsitz des Adels.
Die Kirche St. Maria und die um die einstige Grabenanlage gruppierten Häuser zeigt Hans Wandereisens Holzschnitt der brennenden Veste von 1523. Die Familie Leuckart, 1879 in den erblichen Freiherrenstand des Königreichs Bayern erhoben, besitzt das Schloss noch heute und nennt sich seither Leuckart von Weißdorf.
Das Schloss bleibt Privatbesitz der Familie Leuckart und ist für Innenbesichtigungen nicht zugänglich. Die Anlage kann von außen besichtigt werden und liegt in der Region zwischen den Flüssen und Waldgebieten Oberfrankens.
Am 8. Juli 1523 erreichten Truppen des Schwäbischen Bundes das Schloss und fanden die Frau Sebastian von Sparnecks in den Wehen; der Feldführer ließ Hakenbüchsenschützen zurück mit dem Befehl, es nach der Geburt zu sprengen. Sie verließ ihr Kindbett vorher mit den Worten, wenn es denn sein müsse, wolle sie es nicht aufhalten, und am 12. Juli 1523 wurde das Schloss gesprengt.
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