Burg Hochhaus, Mittelalterliche Burg in Hohenaltheim, Deutschland.
Burg Hochhaus ist eine Festung auf einem Hügel nahe der Kartäusertal-Talsenke in Bayern und besteht aus Stein mit Türmen und Befestigungsmauern, die das Umland überblicken. Die Anlage umfasst mehrere Gebäudestrukturen, die auf dem Gelände arrangiert sind und die wehrhaften Charakteristiken einer mittelalterlichen Residenzburg zeigen.
Die Burg Hochhaus wurde wohl um 1200 als Stammsitz einer Seitenlinie der edelfreien Familie von Hürnheim angelegt, die sich danach nach der Burg benannte (de alta domo). 1236 wird Rudolf I. von Hochhaus als Zeuge einer Beurkundung genannt. 1347 verkaufte Konrad II. die Anlage für 3000 Pfund an die Grafen von Oettingen-Oettingen, die sie als Amtssitz nutzten und im 15. und 16. Jahrhundert wehrtechnisch verstärkten. 1719 wurde die Burganlage zum Schloss ausgebaut, das 1749 niederbrannte und nicht wieder aufgebaut wurde.
Die Burg prägt das Landschaftsbild durch ihre massiven Mauern und Türme, die sich deutlich vom umgebenden Gelände abheben. Besucher erleben beim Erkunden des Geländes, wie die Bauweise des Mittelalters an die Topografie der Gegend angepasst wurde.
Die Ruine ist stark einsturzgefährdet: Betreten Sie die Mauern nicht und bleiben Sie außen; wesentliche Bauteile sind von außen zu besichtigen. Sie liegt auf dem Hochhauser Berg auf 555,2 m ü. NN, etwa einen Kilometer von der Nachbarburg Niederhaus entfernt, über dem Kartäusertal am Rand des Rieskraters. An der Bausubstanz sind keine Erhaltungsmaßnahmen feststellbar; in den 1960er Jahren wurde nur die Kontereskarpe des Halsgrabens gesichert, die bereits teilweise wieder eingestürzt ist.
Die Befestigungsanlage liegt an der Grenze des Ries-Kraters, einem der größten noch sichtbaren Meteoritenkrater Europas. Dieses geologische Merkmal prägten die Landschaft und möglicherweise auch die Wahl des Standorts für die Burg.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.937 Mitwirkenden weltweit.