Schloss Hohenaltheim, Barockschloss in Hohenaltheim, Deutschland.
Schloss Hohenaltheim ist eine Barockresidenz am nördlichen Ortseingang von Hohenaltheim im Landkreis Donau-Ries. Das Corps de Logis nimmt fast ein Drittel des Komplexes ein und steht zwischen einem Ehrenhof, in dem eine Karosse wenden kann, und einer Gartenfassade, die in die Stickmuster der Parterres de Broderie übergeht. Niedrigere Seitengebäude, zwei Prinzenbauten, Küchenbau, Reithalle, Orangerie, Kapelle und Gartensaal ergänzen die Anlage.
Das Schloss wurde 1710 vom Fürsten Albrecht Ernst II. begonnen und benötigte zwei Jahrzehnte für die Fertigstellung. Die Familie Oettingen-Wallerstein prägte die Residenz über mehrere Generationen hinweg.
Der Name Hohenaltheim verweist auf das Adelshaus Oettingen-Wallerstein, dessen Sitz das Schloss bis heute ist. Im Oktober 1777 weilte Wolfgang Amadeus Mozart hier und bewarb sich vergeblich um die Stelle des Kapellmeisters. Auch König Friedrich Wilhelm I. von Preußen und sein Sohn Kronprinz Friedrich waren Gäste.
Das gesamte Areal ist nicht öffentlich zugänglich, das Schloss ist daher nur von außen zu sehen. Am besten sind die Gebäude in den laubfreien Jahreszeiten zu erkennen, wenn die Bäume die Sicht nicht verdecken.
Eine Beschreibung von 1741 nennt zwei Buchenalleen und drei mit Spalierobstbäumen besetzte Alleen, deren mittlere zur Durchfahrt diente. Um 1800 wurde ein Teil des alten Gartens einem angrenzenden Landschaftsgarten zugeschlagen; im 19. Jahrhundert fand der Mittelstreifen wieder zur regelmäßigen Anlage zurück.
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