Burg Hohensolms, Mittelalterliche Burg in Hohensolms, Deutschland.
Burg Hohensolms ist eine Höhenburg auf dem Ramsberg auf etwa 430 m ü. NN. Das Haupthaus ist ein T-förmiger Gebäudekomplex, dessen Kern auf das 14. Jahrhundert zurückgeht und aus dem ältesten Wohnbereich, einem Palas oder Wohnturm, sowie dem späteren „Neuen Bau“ besteht. Eine starke Schildmauer und ein vorgelagerter Halsgraben schützten die Angriffsseite nach Osten; der ursprüngliche Burgweg führte zwischen Palas und Schildmauer hindurch auf den Innenhof.
Die Burg wurde ab 1350 von der Familie Solms erbaut und entstand in einer Zeit, als viele Adelsfamilien ihre Positionen durch Befestigungen sicherten. Über die Jahrhunderte wurde sie mehrfach umgebaut und modernisiert.
Die Burg wurde von der Familie Solms erbaut und diente lange Zeit als Verwaltungszentrum für die umliegenden Ländereien. Heute kann man an den Gebäuden noch ablesen, wie die Adelsfamilie hier lebte und wirtschaftete.
Die Burg liegt auf dem Ramsberg auf etwa 430 m ü. NN, rund 2 km nördlich der Stelle der Burg Alt-Hohensolms. Zum Hauptgebäude gelangt man durch die frühere Gasse zwischen Palas und Schildmauer, die heute vom Neuen Bau überbaut ist. Das Gelände weist steile Hänge und Treppen auf; festes Schuhwerk ist hilfreich. Die Burg liegt auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche im Rheinland, wird aber von Hessen aus verwaltet.
Die Burganlage behielt ihre ursprüngliche Anordnung für viele Generationen bei, was einen seltenen Blick auf das Mittelalter ermöglicht. Besuchern zeigt sich eine fast unveränderte Raumaufteilung, wie sie von Adelsfamilien geplant wurde.
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