Burg Milseburg, Mittelalterliche Burgruine in Kleinsassen, Deutschland
Burg Milseburg ist eine Burgruine auf einem steilen Hügel in Kleinsassen, die sich etwa 613 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die noch vorhandenen Feldsteinmauern sind etwa 1,20 Meter dick und zeigen die ursprüngliche Konstruktion der Anlage.
Die Burg wird erstmals in Dokumenten von Kaiser Otto II. aus dem Jahr 980 erwähnt und markierte damals die Grenze zwischen dem Kloster Fulda und der Grafschaft Hünfeld. Diese strategische Lage machte sie zu einem wichtigen Kontrollpunkt in einer politisch umstrittenen Region.
Die Adelsfamilie von Milz war eng mit diesem Ort verbunden und prägte die Region über Generationen hinweg. Heute erinnern die Ruinen an die Macht dieser Familie, die einst über mehrere Burgen in der Gegend herrschte.
Der Weg zur Burg erfordert stabiles Schuhwerk, da Pfade um den Hügel auf drei Seiten führen, aber keine direkten Zugangsrouten vorhanden sind. Die Wanderung ist mittelschwer und bietet verschiedene Aufstiege von unterschiedlichen Startpunkten aus.
Der Wohnturm war nur etwa 21 mal 24 Meter groß und wirkt im Vergleich zu anderen Burgen der Region relativ bescheiden. Trotz dieser geringen Größe war die Anlage militärisch und politisch bedeutsam für ihre Epoche.
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