Burg Neublankenheim, Mittelalterliche Burgruine in Üxheim, Deutschland
Burg Neublankenheim ist eine Burgruine im Wald bei Üxheim in der Eifel, deren Überreste noch deutlich zu erkennen sind. Der Kern der Anlage besteht aus Steinmauern, die um einen leeren Innenhof angeordnet sind, mit einem Turm an der einen Ecke.
Die Burg wurde in den 1330er Jahren erbaut und 1341 erstmals in Schriftquellen erwähnt, als sie Gerhard V von Blankenheim verliehen wurde. Die Anlage verlor ihre Bedeutung in den folgenden Jahrhunderten und verfiel allmählich zu Ruinen.
Die Burg zeigt, wie Adelsfamilien im Mittelalter ihre Macht über das umliegende Land sichtbar machten. Die Ruine steht heute als Zeichen jener Zeit, wenn man sie bei einer Wanderung durch die Gegend entdeckt.
Die Ruine liegt im Wald und ist zu Fuß erreichbar, erfordert aber festes Schuhwerk und Vorsicht beim Betreten der unteren Bereiche. Man sollte genug Zeit für einen ruhigen Spaziergang einplanen und wettergerechte Kleidung mitbringen.
Wissenschaftler haben durch Baumringanalyse herausgefunden, dass die Burg genau zwischen 1335 und 1339 gebaut wurde. Dies gab eine seltene Möglichkeit, das exakte Baujahr dieses Monuments zu bestimmen.
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