Burg Dollendorf, Mittelalterliche Burgruine in Blankenheim, Deutschland.
Burgruine Schloßthal ist eine Burganlage mit Ruinen in Blankenheim in der Region Eifel. Von der ursprünglichen mittelalterlichen Struktur sind noch Mauern, ein Turm und Umfassungsteile erhalten.
Die Herren von Dollendorf, erstmals 893 erwähnt, nutzten die Burg bis Mitte des 15. Jahrhunderts als Wohnsitz. Die Burg selbst wurde 1077 erstmals urkundlich erwähnt. Im 12. Jahrhundert wurde sie kölnisches Lehen, im 13. Jahrhundert gelangte sie unter Lehenshoheit der Grafen von Luxemburg und der Grafen von Jülich.
Wegen ihrer schon von Weitem erkennbaren Silhouette wird die Ruine „Finger Gottes“ genannt. Bei den Anwohnern ist es Brauch, auf dem Burggelände Neujahr zu feiern; außerdem dient es als Feuerstelle. Eine Informationstafel erläutert Geschichte und Architektur der einstigen Höhenburg.
Die Ruine liegt im Naturschutzgebiet Lampertstal bei Schloßthal oberhalb der Ahr; die Reste der Burg Neuweiler finden sich etwa 380 m südöstlich und rund 70 Höhenmeter tiefer unmittelbar am Fluss. Eine Informationstafel erläutert Geschichte und Architektur. Das Burggelände dient als Feuerstelle, und Anwohner feiern dort traditionell Neujahr.
Von der Ruinenstelle aus blicken Besucher über weite Landschaften bis zu fernen Bergen wie dem Nürburg oder der Hohen Acht. Diese Fernsicht war strategisch wichtig für die Verteidigung der Anlage.
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