Erlöserkirche, Neuromanische Kirche in Wiesbaum, Deutschland.
Die Erlöserkirche Mirbach ist eine neoromanische Kirche aus hellbraunem Stein am Grasabhang über dem Eifeldorf Mirbach. Rechts erhebt sich ein hoher Turm mit spitzem, kreuzbekröntem Helm, daneben ein kleiner runder Treppenturm mit grünem Kegeldach. Über dem giebelbekrönten Eingang sitzen drei Bogenfenster; die Vierung trägt einen giebelbekrönten Turm nach dem Vorbild von St. Peter in Sinzig.
Ein Baron ließ das Gebäude 1902 bauen, und ein damaliger deutscher Kaiser besuchte es nach seiner Fertigstellung 1906. Dieser kaiserliche Besuch führte später zu ähnlichen Bauvorhaben in der Region.
Der Name Erlöserkirche geht auf die Vollendung der Erlöserkirche in Jerusalem 1898 zurück. Die Querhäuser dienten der Stifterfamilie als Privatkapellen, sodass die Kirche eine Schlosskapelle ohne Schloss ist. Die Mosaiken stammen von August Oetken, der sie zeitgleich mit denen der Elisabeth-Kemenate auf der Wartburg schuf.
Die Kirche steht am Grasabhang über dem Eifeldorf Mirbach, einem Ortsteil von Wiesbaum. Sie ist Filialkirche der Pfarrei Wiesbaum-Mirbach, die Unterhaltspflicht liegt per Vertrag bei der Zivilgemeinde. Die Querhäuser dienten der Stifterfamilie als Privatkapellen; beim Portal erinnert ein Gedenkstein an die Weihe.
Wegen ihrer Größe für ein so kleines Dorf wird die Kirche „Eifeldom“ genannt. Ihr giebelbekrönter Vierungsturm zitiert St. Peter in Sinzig, und die Querhäuser dienten der Stifterfamilie als Privatkapellen – eine Schlosskapelle ohne Schloss.
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