Burgschloss Schorndorf, Renaissancefestung in Schorndorf, Deutschland
Burgschloss Schorndorf ist eine Befestigung aus dem 16. Jahrhundert mit vier Flügeln in trapezförmiger Anordnung und massiven runden Türmen an jeder Ecke. Das Gebäude umschließt einen Innenhof mit Fachwerk und bewahrt im Portal eine mittelalterliche Steinkasematierung für Verteidigungszwecke.
Die Burg wurde 1538 an der Stelle eines älteren Wasserschlosses errichtet und wurde zur stärksten Befestigung im gesamten Herzogtum. Nach einem Brand 1634 behielt sie ihre Bedeutung und wurde als Residenz eines Fürsten bekannt.
Die Inschriften und Wappen an den Türmen erzählen von der Bedeutung des Ortes in der Region. Sie spiegeln die Macht und den Einfluss wider, die dieser Ort über Jahrhunderte hinweg ausstrahlte.
Das Gebäude wird heute vom Bezirksgericht genutzt, daher ist die Besichtigung des Inneren nicht möglich. Die Außenseite und die Fassade sind jedoch das ganze Jahr über sichtbar und bieten einen guten Überblick über die Struktur.
Bemerkenswert ist, dass die Burg den verheerenden Brand von 1634 überstand, während viele andere Gebäude in der Gegend zerstört wurden. Diese Widerstandsfähigkeit wird oft auf die massiven Steinmauern und die durchdachte Architektur zurückgeführt.
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