Ottilienberg, Berggipfel in Baden-Württemberg, Deutschland.
Der Ottilienberg ist eine 347,6 m ü. NHN hohe Erhebung im Süden Schorndorfs, rund 1,3 km vom Marktplatz und etwa 100 m über dem Remspegel. Die Kuppe besteht aus härterem Kieselsandstein des Keupers und ist über einen etwa 20 m tiefen Sattel mit einem Sporn der Schurwaldhochfläche verbunden. Am höchsten Punkt steht ein kleiner Pavillon, einige Meter nördlich ein einzelnes Wohnhaus; die unteren Hänge sind bebaut, im oberen Bereich liegen naturnahe Gärten mit Streuobstwiesen und ein verwilderter parkartiger Baumbestand.
Eine der heiligen Ottilie geweihte Kapelle, erstmals 1479 erwähnt, gab dem Berg seinen Namen; letztmals 1537 genannt, verfiel sie wohl nach der Reformation in Württemberg. Im Dreißigjährigen Krieg beschossen 1634 kaiserliche Truppen unter Walter Butler von hier aus Schorndorf, das fast vollständig abbrannte.
Der Berg trägt den Namen einer der heiligen Ottilie geweihten Kapelle, die 1479 durch einen Tragaltar belegt ist; letztmals erwähnt wurde sie 1537, danach verfiel sie wohl nach Einführung der Reformation in Württemberg. Die oberen Hänge tragen heute naturnahe Gärten mit Streuobstwiesen und einen verwilderten parkartigen Baumbestand.
Der Zugang erfolgt über eine Anliegerstraße, die sich den Berg hinaufwindet, oder von Süden über einen schmalen Weg, der im rund 20 m tiefen Sattel beginnt, der die Kuppe mit einem Sporn der Schurwaldhochfläche verbindet. Auf dem höchsten Punkt steht ein kleiner Pavillon, einige Meter nördlich ein einzelnes Wohnhaus. Die beste Aussicht bietet sich nach Westen, remsabwärts Richtung Winterbach und Remshalden.
Auf der Kuppe steht ein kleiner Pavillon, einige Meter nördlich davon ein einzelnes Wohnhaus in dominanter Lage. Die Gehölzgruppe auf dem Gipfel ist als Naturdenkmal erfasst: eine Eiche und ein Feldahorn samt Gehölz.
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