Burgstall Blumenstein, Mittelalterliche Burgruine in Zierenberg, Deutschland
Die Wichtelkirche ist eine mittelalterliche Burganlage in Zierenberg mit einer markanten Basaltformation, auf der sich eine schmale Plattform befindet. Diese ist nur über einen nördlichen Pfad in der Nähe der Heilerbach-Quelle zugänglich und zeigt unter dichter Vegetation Überreste von Mörtel, Ziegeln und Mauern.
Die Blumenstein-Burg wurde 1342 erstmals urkundlich erwähnt und war damals Besitz der Vasallen der hessischen Landgrafen. Bis 1430 verfiel die Anlage allmählich und wurde schließlich aufgegeben.
Der Name der Felsformation stammt aus einer lokalen Sage über einen Zwergenkönig, der eine Kirche baute, um eine christliche Jungfrau namens Gotelind zu heiraten. Diese volkstümliche Geschichte prägt bis heute, wie Besucher den Ort wahrnehmen und über ihn sprechen.
Der Zugang zur Wichtelkirche erfolgt über einen Pfad auf der nördlichen Seite der Basaltformation, der bei feuchtem Wetter rutschig sein kann. Besucher sollten mit dichtem Bewuchs rechnen und festes Schuhwerk tragen, da der Weg durch Vegetation führt und unebenes Gelände vorhanden ist.
Keramikfragmente, die etwa 300 Meter südwestlich der Wichtelkirche gefunden wurden, deuten auf eine mittelalterliche Siedlung hin, die unter dem Namen Wüstung Blumenstein bekannt ist. Diese archäologischen Funde zeigen, dass in der Umgebung der Burg eine größere menschliche Besiedlung existierte.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.