Hohlestein, Archäologische Stätte und Berggipfel in Ahnatal, Deutschland.
Der Hohlestein ist ein archäologischer Fundplatz und Berggipfel in Ahnatal mit einer Höhe von 476 Metern. Auf seinem Gipfel befindet sich eine natürliche Mulde von etwa zwei Metern Länge und Breite mit etwa 1,2 Metern Tiefe, die von einer Steinmauer umgeben ist.
Keramikfragmente und Steinmauern zeigen, dass der Ort bereits im sechsten und fünften Jahrhundert v. Chr. besiedelt war. Später entstanden hier mittelalterliche Befestigungen, die die lange Bedeutung dieser Höhenlage unterstreichen.
Der Gipfel trägt Zeichen alter religiöser Praktiken, die durch Bronzefunde belegt werden. Menschen könnten hier in vorgeschichtlicher Zeit Zeremonien abgehalten oder ihre Verstorbenen bestattet haben.
Die Anfahrt erfolgt vom Parkplatz Triffelsbühl an der B 251, von wo aus ein vier Kilometer langer Rundwanderweg zum Gipfel führt. Der Weg ist gut zu Fuß erreichbar und bietet eine gute Orientierung für Wanderer.
Bronzegegenstände, die auf dem Gipfel gefunden wurden, deuten darauf hin, dass dieser Ort für keltische Völker eine besondere Bedeutung hatte. Diese Artefakte gehören zu einer Zeit, etwa im dritten Jahrhundert v. Chr., in der die Region von Kelten bewohnt wurde.
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