Burgstall Böheimstein, Mittelalterliche Burgruine auf dem Schlossberg in Pegnitz, Deutschland.
Burgstall Böheimstein sind die Überreste einer mittelalterlichen Befestigung auf dem Schlossberg in Pegnitz auf etwa 543 Metern Höhe. Die erhaltenen Steinfundamente und Mauern bieten Aussichten über die fränkische Landschaft.
Der Ort wurde im 14. Jahrhundert gegründet und kam 1357 unter die Herrschaft von Kaiser Karl IV., der ihn Böheimstein nannte. Die Verbindung zu seinen böhmischen Besitzungen sollte durch diesen Namen verdeutlicht werden.
Die Burganlage zeigt noch heute die Verteidigungsmethoden des Mittelalters mit erhaltenen Gräben und Fundamenten. Besucher können die Bauweise dieser Zeit unmittelbar in den Steinresten erkennen.
Mehrere Wanderwege führen vom Stadtzentrum Pegnitz zu dieser archäologischen Stätte, wobei die Wege gut zu Fuß zu bewältigen sind. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Weg über unebenes Gelände verläuft.
Die Anlage wurde 1553 während des Zweiten Markgräflerkrieges durch Nürnberger Truppen erobert, geplündert und zerstört. Dieses Ereignis markierte das endgültige Ende der Festung nach vielen Konflikten.
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