Burgstall Gegenpoint, Mittelalterliche Burgruine in Fürstenfeldbruck, Deutschland.
Burgstall Gegenpoint sind die Grundmauern einer Spornburg, die etwa 2 Kilometer östlich der Fürstenfelder Klosteranlage gelegen ist. Die Überreste zeigen noch Teile der ehemaligen Wehrgänge und Wohnbereiche, die einst in Stein errichtet wurden.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem 9. Jahrhundert, als er unter dem Namen Kekinpuint bekannt war. Im Lauf des Mittelalters wechselte der Besitz mehrmals, bis die Burganlage schließlich aufgegeben wurde.
Der Ort zeigt noch heute Spuren der mittelalterlichen Besiedlung, die das Landschaftsbild dieser Region über Jahrhunderte geprägt hat. Die Überreste erinnern an die Zeit, als solche Burgen das Zusammenleben zwischen Adel und Bevölkerung bestimmten.
Der archäologische Ort ist schwer zugänglich und liegt abseits befestigter Wege in einem waldigen Gebiet. Es ist ratsam, festes Schuhwerk mitzubringen und die Umgebung respektvoll zu erkunden, da es sich um ein geschütztes Kulturdenkmal handelt.
Ausgrabungen haben gezeigt, dass unter dem Burggelände ein Netzwerk von Hohlräumen und unterirdischen Strukturen existierte. Diese rätselhaften Tunnelsysteme deuten möglicherweise auf eine frühere oder parallele Nutzung des Ortes hin, die noch nicht vollständig erforscht ist.
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