Fürstenfeldbruck, Kreisstadt in Bayern, Deutschland
Fürstenfeldbruck ist eine Stadt im Landkreis Fürstenfeldbruck in Bayern, etwa 25 Kilometer westlich von München am Fluss Amper gelegen. Das historische Zentrum gruppiert sich um die barocke Klosteranlage und die alte Amperbrücke, die der Stadt ihren Namen gab.
Der Ort entstand im 12. Jahrhundert als Zollstation an einer Furt durch die Amper, wo Händler zwischen München und Augsburg unterwegs waren. Herzog Ludwig der Strenge gründete 1263 das Kloster Fürstenfeld nach dem Sieg in der Schlacht bei Böhmen als Sühneakt.
Die ehemalige Zisterzienserabtei Fürstenfeld stammt aus dem Jahr 1263 und dient heute als Veranstaltungsort für Konzerte und Ausstellungen. Besucher können den großen Innenhof betreten und die barocke Klosterkirche besichtigen, die regelmäßig für Gottesdienste genutzt wird.
Die Altstadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden und bietet mehrere Restaurants und Cafés entlang der Hauptstraße. Kostenlose öffentliche Toiletten befinden sich nahe dem Marktplatz, und Parkplätze gibt es am Stadtrand.
Der Bildhauer Ferdinand von Miller wurde hier 1813 geboren und goss später die große Bavaria-Statue in München, die über 18 Meter hoch ist. In seinem Geburtshaus am Marktplatz erinnert heute eine Gedenktafel an seine Arbeit.
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