Orgeln der Klosterkirche Fürstenfeld, Barockorgel in der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt, Fürstenfeldbruck, Deutschland.
Die Orgel der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt ist ein Barockwerk mit mehreren tausend Pfeifen verschiedener Größe und Material. Die Pfeifen sind in mehreren Reihen angeordnet und werden durch ein komplexes Windladen- und Transmissionssystem gesteuert, das die vielfältige Klangpalette ermöglicht.
Das Instrument wurde 1736 eingebaut und zeigte die fortgeschrittene Orgelkunst des 18. Jahrhunderts mit mechanischen Innovationen, die die nachfolgende Entwicklung von Instrumenten in Bayern prägen sollten. Die Bauweise reichte über das Rokoko bis in die Romantik hinein und erlebte verschiedene Umgestaltungen, die seinen Klang bewahrten.
Das Instrument behält seine Position als zentrales musikalisches Element für Gottesdienste, Konzerte und zeremonielle Veranstaltungen in der Klosterkirche.
Das Instrument ist während der regelmäßigen Gottesdienste in der Klosterkirche zu hören und kann bei verschiedenen liturgischen Feiern erlebt werden. Besucher sollten die Öffnungszeiten des Klosters berücksichtigen und sich vorab informieren, wenn sie gezielt einen Orgelklang erleben möchten.
Das Instrument enthält spezialisierte Register, die Klänge von Trompeten, Flöten und anderen Blasinstrumenten durch unterschiedlich gestaltete Pfeifen nachahmen. Diese klanglichen Besonderheiten ermöglichen es dem Organisten, vollständige musikalische Arrangements auf einem Instrument zu spielen.
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