Burgstall Engelsberg, Mittelalterliche Burgruine in Fürstenfeldbruck, Deutschland.
Burgstall Engelsberg sind die archäologischen Überreste einer mittelalterlichen Befestigung auf einem 560 Meter hohen Moränenhügel in der Nähe von Fürstenfeldbruck. Die Anlage zeigt noch heute alte Festungsmauern, einen Verteidigungsgraben und ist von Grünflächen umgeben, die zu Fuß erkundet werden können.
Die Burg entstand als Kontrollpunkt an der Handelsroute zwischen Salzburg und Augsburg und war besonders im 12. Jahrhundert strategisch bedeutsam. Im 18. Jahrhundert wandelte sich das Gelände in einen Schießplatz um, bevor es schließlich aufgegeben wurde.
An diesem Ort ranken sich Geschichten um Graf Eberhard, der nach lokaler Überlieferung den Bau eines Klosters in den Gärten unterhalb der Burg fördern wollte. Diese Verbindung zwischen Adel und Kloster prägt bis heute die Wahrnehmung des Ortes in der Region.
Das Gelände ist vom nahe gelegenen Fürstenfeld-Kloster aus leicht zu erreichen und bietet Bänke zum Ausruhen auf dem Erkundungsgebiet. Die Wege sind gut begehbar, aber festes Schuhwerk ist ratsam, da das Gelände auf einem Hügel liegt.
Im Gelände steht eine Marienstatue, die an die Verbindung des Ortes zu religiöser Verehrung erinnert und ein ruhiger Punkt inmitten der archäologischen Überreste ist. Diese Statue zeigt, wie sich der Ort im Laufe der Zeit gewandelt hat, ohne seine geistige Bedeutung zu verlieren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.