Burg Hopen, Mittelalterliche Burg in Lohne, Deutschland
Die Wasserburg Hopen ist eine Wasserfestung mit dicken Steinmauern, die von einem Graben umgeben ist und im Hopener Wald nahe dem Bach Hopener Mühlenbach liegt. Das Bauwerk besteht aus Hauptburg und umgebenden Strukturen, die sich zum Wasser hin erstrecken.
Herbord von Dinklage ließ die Wasserburg 1517 nahe dem Hopener Mühlenbach errichten. 1637, während des Dreißigjährigen Krieges und der Belagerung von Vechta, plünderten Soldaten des schwedischen und hessischen Heeres und brannten die Vorburg nieder. Bis 1587 saßen die Herren von Dinklage auf Hopen; nach einem kurzen Aufenthalt der Familie von Langen residierten dort bis 1793 die Herren von Haren. 1805 kam Hopen durch Kauf an die Familie von Galen.
Der Sandsteinvorbau am Eingang zeigt das Wappen der Familien von Haren und Löw von und zu Steinfurth. Besucher können diese Symbole der ehemaligen Bewohner beim Eintritt beobachten.
Die Burg ist in privater Nutzung und liegt mitten im Hopener Wald, zu Fuß durch den Wald erreichbar; die Gräfte umgibt das Haupthaus, daher sollte man auf den Wegen bleiben. Nach der Sanierung von 2014 war sie am 6. September 2015 im Rahmen einer Führung für die Öffentlichkeit zugänglich. Am Wasser ist der Boden feucht, festes Schuhwerk ist sinnvoll.
Die ursprüngliche Zugbrücke wurde 1880 entfernt, und der Burgturm stürzte 1825 in den Graben, was das Aussehen der Anlage grundlegend veränderte. Diese Veränderungen dokumentieren, wie die Burg über die Jahrhunderte durch Ereignisse und Entscheidungen geformt wurde.
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