Burg Hopfen, Mittelalterliche Burg in Füssen, Deutschland
Burg Hopfen ist eine mittelalterliche Burganlage in Füssen, die auf einem Hügel über dem Hopfensee thront und Mauern aufweist, die teilweise noch bis zu drei Metern Höhe erhalten sind. Die Ausgrabungen haben deutlich unterschiedliche Bereiche freigelegt, darunter Wohnräume und eine Kapelle.
Die Ursprünge der Burg sind unklar; möglicherweise ist sie mit der „festen Burg“ gleichzusetzen, in die sich der Augsburger Gegenbischof Wigolt 1078 während des Investiturstreites zurückzog. 1172 bis 1191 saß ein welfisches Dienstmannengeschlecht auf der Veste, das sich nach ihr benannte. Anschließend ging sie an das Hochstift Augsburg und diente bis 1322 als Amtssitz des Füssener Propstes. Durch den Neubau des Hohen Schlosses zu Füssen im 15. Jahrhundert wurde die Burg entbehrlich und begann zu verfallen.
Die Burg gab einem welfischen Dienstmannengeschlecht ihren Namen, das von 1172 bis 1191 auf ihr saß. Danach an das Hochstift Augsburg gelangt, diente sie bis 1322 als Amtssitz des Füssener Propstes. Der Name Hopfen bezeichnet auch den Ortsteil unterhalb des Hügels.
Die Ruine liegt auf einem Hügel über dem Füssener Ortsteil Hopfen am See. Die freigelegten, bis zu drei Meter hohen Mauern und die ergänzten Mauerausbrüche sind zu Fuß erreichbar; aufgesucht wird die Anlage vor allem wegen der Aussicht auf die Ammergauer Alpen und die Tannheimer Berge.
Burg Hopfen gilt als die früheste Steinburg des Allgäus, und ihre einfache Ringmauer ist noch nicht durch Turmbauten oder Bastionen bewehrt. Nach dem Abtragen der meterdicken Schuttschichten kamen bis zu drei Meter hohe Mauern zum Vorschein; einige Mauerausbrüche mussten aus statischen Gründen ergänzt werden.
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