Füssen, Alpenstadt in Bayern, Deutschland
Füssen ist eine Kleinstadt im bayerischen Landkreis Ostallgäu, eingebettet zwischen Alpenausläufern und dem Forggensee. Das Hohes Schloss thront oberhalb der Altstadt mit ihren engen Gassen, bemalten Fassaden und dem ehemaligen Benediktinerkloster St. Mang.
Römische Händler nutzten die Siedlung als Rastplatz entlang der Via Claudia Augusta, die Italien mit dem Norden verband. Im Mittelalter wuchs der Ort durch Salzhandel und erhielt Stadtrechte, während das Kloster und die Fürstbischöfe ihre Spuren hinterließen.
Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für Schlund ab, das auf die natürliche Schlucht hinweist. Besucher begegnen dieser geografischen Prägung beim Gang entlang des Flussufers, wo sich Wege durch das enge Tal schlängeln.
Vom Bahnhof aus erreicht man das Zentrum zu Fuß in wenigen Minuten, während Busse regelmäßig zu den umliegenden Schlössern fahren. Die Altstadt lässt sich gut bei einem Rundgang erkunden, wobei festes Schuhwerk wegen des Kopfsteinpflasters empfehlenswert ist.
Das ehemalige Kloster St. Mang beherbergt heute ein Museum, das die lokale Tradition des Geigenbaus dokumentiert. Werkstätten in der Stadt führen dieses Handwerk fort und öffnen gelegentlich für Besucher.
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