Hohes Schloss Füssen, Gotische Burg in Füssen, Deutschland
Das Hohe Schloss Füssen ist eine spätgotische Burganlage, die auf einem Felsen über der Altstadt von Füssen im südlichen Bayern thront. Es besteht aus einem Hauptturm, mehreren Flügeln und einem Innenhof, der von gemalten Fassaden umgeben ist.
Die Ursprünge der Anlage gehen auf das späte 13. Jahrhundert zurück, als hier ein bischöflicher Stützpunkt entstand. Den heutigen gotischen Charakter erhielt das Schloss zwischen 1489 und 1504 durch den Fürstbischof Friedrich II. von Zollern, der es grundlegend umbauen ließ.
Die Fassade des Hochschlosses ist mit gemalten Fenstern, Erkern und Friesen verziert, die echte Architektur imitieren, aber in Wirklichkeit nur aufgemalt sind. Wer genau hinschaut, erkennt, dass viele dreidimensionale Details, die man zunächst für Stein hält, tatsächlich Malereien auf dem Putz sind.
Das Schloss liegt am oberen Ende der Altstadt von Füssen und ist zu Fuß über einen kurzen, aber steilen Anstieg erreichbar. Der Innenhof ist frei zugänglich, während für die Innenräume und das Museum ein Eintritt erforderlich ist.
Die Veitskapelle im Inneren des Schlosses gilt als eine der am höchsten gelegenen Schlosskapellen in Deutschland, fast wie ein Turm über dem Innenhof. Heute wird sie auch für Trauungen genutzt, sodass hier kirchliche Feiern in einer jahrhundertealten Umgebung stattfinden.
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