Museum der Stadt Füssen, Stadtmuseum in der St. Mang Abtei, Füssen, Deutschland.
Das Füssen-Museum befindet sich im Südflügel des ehemaligen Klosters St. Mang und zeigt eine umfangreiche Sammlung zur Stadtgeschichte und zum Handwerk. Die Ausstellungsflächen erstrecken sich über mehrere Etagen, die durch Steintreppenhäuser miteinander verbunden sind.
Das Kloster St. Mang wurde im 8. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen religiösen Zentrum der Region. Nach der Auflösung 1802 wechselte das Gebäude mehrmals den Besitzer, bis die Stadt Füssen es 1909 für städtische Zwecke erwarb und als Museum einrichtete.
Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Lauten- und Geigenbaukunst in Füssen vom 16. Jahrhundert bis heute durch originale Instrumente und Werkzeuge. Diese Handwerkstradition prägt bis heute das Selbstverständnis der Stadt und ihrer Bewohner.
Das Museum zeigt auch die beeindruckenden Gemälde des Totentanzes in der Anna-Kapelle, für die Führungen in deutscher und englischer Sprache verfügbar sind. Besucher sollten genug Zeit für mehrere Etagen einplanen und das Klettern von Steintreppen berücksichtigen.
Die Sammlung enthält den erhaltenen Stab des heiligen Magnus, eines irischen Missionars aus dem 8. Jahrhundert, der das Christentum in der Allgäu-Region verbreitete. Dieses Reliquie ist ein direkter Bezug zu den frühen Ursprüngen des Ortes und seiner religiösen Bedeutung.
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