Benediktinerkloster St. Mang, Füssen, Benediktinerkloster in Füssen, Deutschland
St. Mang's Abbey ist ein Klosterkomplex in Füssen mit einer Barockkirche, die mit Marmor verziert ist, und einem markanten ovalen Bibliotheksrotunde. Die Anlage umfasst zudem einen repräsentativen Saal mit Blick auf einen geräumigen Innenhof.
Das Kloster entstand im Jahr 801 und wurde zwischen 1701 und 1726 umfassend erneuert, wobei der Architekt Johann Jakob Herkomer venezianische Stilelemente einarbeitete. Diese Umbauphase prägte das heutige Aussehen der Anlage grundlegend.
Der Ort ist dem heiligen Magnus gewidmet, dessen Verehrung bis heute durch die Kapelle unter der Orgel sichtbar ist, wo Pilger vorbeikommen. Die Räume tragen bis heute die Spuren dieser Tradition und verbinden religiöses Erbe mit dem Alltag der Stadt.
Die Anlage ist heute sowohl Pfarrkirche als auch Heimat des Stadtmuseums, sodass Besucher religiöse und historische Ausstellungen erkunden können. Der Ort ist zu Fuß leicht erreichbar und bietet sich für einen halbtägigen Besuch an.
Die ovale Bibliothek verbindet sich mit dem Speisesaal durch ein architektonisches Element namens Oculaus, das eine innovative Lösung für den Hanglage zeigt. Diese durchdachte Verbindung demonstriert den kreativen Umgang mit den räumlichen Herausforderungen des Ortes.
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