Wallfahrtskirche Maria Hilf Speiden, Katholische Wallfahrtskirche in Speiden, Bayern.
Die Wallfahrtskirche Maria Hilf Speiden ist ein katholisches Pilgerheiligtum in Bayern mit barockarchitektonischen Merkmalen, weißen Wänden und kunstvollen Stuckarbeiten. Das Innere zeigt bemalte Deckenfresko und eine reich ausgestattete Kapelle, die das charakteristische Erscheinungsbild dieses Gotteshauses prägt.
Das Heiligtum wurde 1635 gegründet, nachdem drei Soldaten des Regiments Schlick während des Dreißigjährigen Krieges starben und der Bauer Christian Steinacher eine Kapelle errichtete. Diese Ursprünge als Gedenkstätte für Kriegsopfer entwickelten sich zu einem Ort der Pilgerverehrung.
Das Kirchenschiff zeigt ein Fresko der göttlichen Gnade durch die Jungfrau Maria, umgeben von Medaillons, die wichtige Momente ihres Lebens darstellen. Diese ikonografischen Darstellungen prägen die Wahrnehmung des Raums und machen das Heiligtum zu einem Ort der visuellen Andacht.
Die Kirche lässt sich am besten zu Fuß erkunden und bietet von außen schon einen guten Überblick über ihre architektonischen Details. Für Fragen zur Besichtigung oder zur Kontaktaufnahme mit dem Pfarrbüro ist es hilfreich, sich vorab zu informieren.
Die Gnadenkapelle bewahrt eine Statue der Muttergottes aus dem Jahr 1520, die Ausgangspunkt für eine Reihe von dokumentierten Erfahrungen gläubiger Besucher wurde. Zwischen 1635 und 1655 hielten die Pilger ihre persönlichen Geschichten in einem Wunderverzeichnis fest, das diese lange vergessene Tradition bezeugt.
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