St. Moritz, Kirchengebäude in Zell, Gemeinde Eisenberg
St. Moritz ist eine Pfarrkirche und ein Baudenkmal in Eisenberg im Ostallgäu, die ursprünglich im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Das Gebäude präsentiert sich schlicht mit robusten Mauern, einem später hinzugefügten Kuppeldach über dem Chor aus dem frühen 18. Jahrhundert und einem Turm, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts erneuert wurde.
Die Kirche wurde nach 1380 von der Familie von Freyberg gegründet, um unabhängig von der Pfarrei Hopfen zu sein. Im Jahr 1787 erhielt St. Moritz schließlich den Status einer eigenständigen Pfarrkirche, nachdem über ein Jahrhundert lang Dispute zwischen den beiden Gemeinden beigelegt wurden.
Die Kirche trägt den Namen des heiligen Moritz, des Schutzpatrons für Ritter und Adelsfamilien. Im Inneren findet man Fresken von Joseph Keller aus dem Jahr 1775, die den heiligen Joseph zeigen und von lokalen Adelsfamilien finanziert wurden, was die enge Verbindung zwischen der Gemeinde und ihren wohlhabenden Förderern widerspiegelt.
Die Kirche befindet sich in einem ruhigen Bereich von Eisenberg und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Besucher können das Innere frei erkunden und werden dort auf fein gearbeitete Kunstwerke und historische Details wie das Weihwasserbecken aus Rotmarmor stoßen, das familiäre Wappen zeigt.
Der Deckenfresko wurde von Joseph Keller 1775 signiert, zeigt aber auch Porträts der Spender, darunter Klemens Karl von Freyberg-Eisenberg und seine Frau Ignatia. In einer Kapelle findet sich zudem ein romanischer Christuskopf, möglicherweise aus älteren Teilen der Kirche stammend.
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