Magnustritt, Architektonisches Erbe-Denkmal in Füssen, Deutschland
Der Magnustritt ist eine schuhförmige Vertiefung im Lusalten, einem über die Füssener Lechschlucht ragenden Felsen knapp 100 Meter nördlich des Lechfalls. Daneben steht ein schmiedeeisernes Kreuz mit einer Kreuzigungsgruppe aus auf Blech gemalten, stark verblichenen Figuren, bezeichnet mit 1726 bzw. 1730. Von der Tiroler Straße führt ein kurzer, mit einer Kette gesicherter Steig hinauf.
Der Felsen Lusalten war schon in vorchristlicher Zeit ein heiliger Ort; Mönche des Klosters St. Mang leiteten den Namen von Julii saltus ab und verbanden ihn mit einer Legende vom Lechsprung Julius Cäsars, die später auf den hl. Magnus übertragen wurde. Eine Fassung von 980 berichtet vom Dämonenaustreiben ohne Sprung. Um 1600 fügte Abt Martin Stempfle den Sprung über die Schlucht hinzu, 1626 wurde ein Kreuz auf dem Felsen aufgestellt. Bis 1920 führten Wallfahrten dorthin.
Den Namen Lusalten leiteten Mönche des Klosters St. Mang von Julii saltus ab und deuteten damit eine ältere Legende vom Lechsprung Julius Cäsars auf den hl. Magnus um. Dem im Fußabdruck gesammelten Regenwasser schrieb das Volk Heilkräfte zu; bis 1920 führten Wallfahrten zum Magnustritt.
Der Magnustritt liegt auf dem Lusalten, einem Felsen am Hochufer der Füssener Lechschlucht, knapp 100 Meter nördlich des Lechfalls. Von der Tiroler Straße führt ein kurzer, mit einer Kette gesicherter Steig hinauf zum Felsen. Vom Maxsteg, der beim Lechfall den Lech überquert, ist der Lusalten beim Blick in die Schlucht sichtbar.
Der Name Lusalten für den Felsen mit dem Magnustritt wurde von Mönchen des Klosters St. Mang auf Julii saltus zurückgeführt, was auf eine ältere Legende hindeutet, nach der Julius Cäsar den Lech übersprungen habe, die später auf den hl. Magnus übertragen wurde. Tatsächlich stammt der Name aus vorgeschichtlicher Zeit.
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