St. Sebastian, Friedhofskirche in Füssen, Deutschland.
St. Sebastian erhebt sich als römisch-katholische Kirche, die um 1500 im gotischen Stil erbaut wurde und sich durch Spitzbögen und strukturelle Elemente auszeichnet, die typisch für mittelalterliche Kirchenarchitektur im alten Friedhof von Füssen sind.
Ursprünglich außerhalb der Stadtmauern errichtet und den Heiligen Fabian, Sebastian, Rochus und Katharina geweiht, wurde die Kirche 1528 in die erweiterten Befestigungsanlagen von Füssen eingeschlossen, als sie sich offiziell zur Friedhofskirche wandelte.
Die Kirche fungiert als gemeinschaftlicher Versammlungsort, der regelmäßige Gottesdienste, religiöse Feste und besondere Zeremonien einschließlich Hochzeiten und Taufen beherbergt und damit wesentlich zum spirituellen und sozialen Gefüge der örtlichen Bewohner beiträgt.
Besucher können die Kirche aufgrund ihrer zentralen Lage nahe der Füssener Innenstadt leicht erreichen, mit nahegelegenen Parkmöglichkeiten und verfügbaren Barrierefreiheitsoptionen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Das Innere zeigt kunstvolle barocke Fresken von Bartholomäus Stapf aus dem Jahr 1746, die das Totentanz-Motiv mit originalen todesthematischen Kunstwerken darstellen, zusammen mit einer Orgel von Andreas Jäger aus 1772 mit kunstvoll bemalten Flügeln.
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