Burg Innhausen, Mittelalterliche Burgruine in Wilhelmshaven, Deutschland.
Burg Innhausen ist eine Burgruine in Wilhelmshaven, die sich heute als aufgewölbtes Gelände darstellt, auf dem die ursprüngliche Struktur einmal stand. Das Areal umfasst eine Fläche von etwa 140 mal 120 Metern und ist von der Umgebung leicht erhöht.
Die Burg wurde um 1350 von Ino Tjarksena, Richter von Östringen, gegründet und blieb bis zu ihrer Zerstörung 1531 ein Machtzentrum der Region. Nach ihrer Aufgabe stand hier noch bis 1626 eine Mühle, bevor das Gelände um 1850 eingeebnet wurde.
Die Burg war Sitz der Familie Innhausen und Knyphausen, einer wichtigen Herrscherdynastie in Ostfriesland. Heute erinnern nur noch die Erhebung des Geländes und historische Überlieferungen an ihre ehemalige Bedeutung für die Region.
Der Ort hat heute keine sichtbaren Gebäudereste und besteht aus einem Gelande mit leichter Erhöhung. Besucher finden hier wenig bauliche Überreste, da die Steine der ursprünglichen Burg fur Bauten andernorts verwendet wurden.
Nach der Zerstörung der Burg im 16. Jahrhundert wurde der Name später auf ein Gehöft in der Nähe übertragen, das bis heute besteht. Dies zeigt, wie der Name des einstigen Machtsitzes in der lokalen Topographie weiterleben konnte.
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