Burg Istein, Mittelalterliche Burgruine in Efringen-Kirchen, Deutschland
Burg Istein sind Mauerreste einer mittelalterlichen Befestigung auf einem felsigen Hügel bei Efringen-Kirchen, mit Überblick über das Rheintal und die umliegende Landschaft. Die erhaltenen Strukturen zeigen die typische Anordnung einer Burganlage mit Kapelle und Wohnbereichen.
Die Burg Istein wurde im 11. bis 12. Jahrhundert von den Bischöfen von Basel erbaut und 1185 als castrum Istein erstmals erwähnt, dann wieder um 1233. 1410 bis 1411 wurde sie von Basler Truppen geschleift; Mitte des 15. Jahrhunderts als Verwaltungssitz wiederhergestellt, wurde sie später an Jakob von Waldkron, Werner Schaler, die Stadt Basel, Österreich, die Münch von Landskron, die Grafen von Freiburg und die Markgrafen von Sausenberg verpfändet. 1900 bis 1914 zur Festung ausgebaut und ab 1936 in den Westwall einbezogen, wurde sie nach 1945 gesprengt.
Die St. Veitskapelle, zwischen 1100 und 1200 erbaut, war eine von zwei Burgkapellen. Nach der Zerstörung der Burg 1650 bauten Einheimische sie wieder auf, und rund 300 Jahre lang wurden dort Gottesdienste gefeiert. Nach 1945 lag sie in Trümmern und wurde in den achtziger Jahren zum großen Teil wieder aufgebaut.
Die Ruine liegt auf dem Isteiner Klotz, einem Felssporn am rechten Rheinufer über dem Ort Istein. Die in den 1980er Jahren weitgehend wiederaufgebaute St.-Veits-Kapelle sitzt in einer Nische der steilen Felswand und ist weithin sichtbar. Mauerreste sind nur geringe vorhanden, die Kapelle ist daher das wichtigste Bauwerk vor Ort.
Die zwischen 1100 und 1200 erbaute St.-Veits-Kapelle war eine von zwei Burgkapellen; ihre Reste sind in einer Nische der steilen Felswand weithin sichtbar. Nach der Zerstörung der Burg 1650 wieder aufgebaut, lag sie nach der Sprengung 1945 in Trümmern und wurde in den achtziger Jahren zum großen Teil wieder errichtet.
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