Burgruine Berneck mit Buschelkapelle, Burgruine in Deggingen, Deutschland.
Die Burgruine Berneck ist eine mittelalterliche Festungsanlage mit zwei konzentrischen Gräben und teilweise bewachsenen Mauern, die noch heute die einstige Grundform erkennen lassen. Eine kleine Kapelle steht innerhalb des Ruinengeländes und prägt das heutige Erscheinungsbild des Ortes.
Die Burg wurde um das Jahr 1250 erbaut und erschien erstmals 1288 in Dokumenten unter der Herrschaft des Grafen Konrad von Kirchberg. Sie wurde im 14. Jahrhundert aufgegeben und verfiel seitdem zu Ruinen.
In der Kapelle, die später in die Ruine gebaut wurde, finden Besucher ein beeindruckendes Madonnenbildnis aus dem 18. Jahrhundert. Das Gotteshaus zeigt, wie die Anlage über die Jahrhunderte hinweg für Menschen wichtig blieb, obwohl die Burg selbst längst verfallen war.
Die Ruine ist über einen gut markierten Weg des Alb-Verbandes erreichbar, der nur wenige Minuten Fußweg vom nächsten Ort entfernt beginnt. Der kurze Spaziergang macht diesen Ort leicht zugänglich für Besucher aller Fitnessstufen.
Der innere Burghof misst etwa 50 mal 40 Meter, während das gesamte Gelände rund 70 mal 70 Meter groß ist und auf einer Höhe von 746 Metern liegt. Diese Abmessungen zeigen, wie kompakt diese mittelalterliche Anlage war, obwohl sie dennoch als bedeutende Festung fungierte.
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