Drachenlochbrücke, Bogenbrücke in Baden-Württemberg.
Die Drachenlochbrücke ist eine Straßenbrücke mit zehn Betonbögen, die sich etwa 40 Meter über dem Tal erhebt und ein Tal überquert. Das Bauwerk verbindet Gebiete südlich von Stuttgart und trägt heute den Verkehr der Bundesautobahn 8.
Das Bauwerk entstand 1936 nach dem Entwurf des bekannten Architekten Paul Bonatz und sollte das Tal überqueren. Im Zweiten Weltkrieg wurde es 1945 zerstört und musste dann in den Jahren 1949 und 1950 wieder aufgebaut werden.
Die Brücke wurde nach einer Sage benannt, die von einem Drachen handelt, der in einem Loch in der Nähe gelebt haben soll. Diese Geschichte ist bis heute in der Region bekannt und gibt dem Bauwerk eine lokale Identität über seine Funktion als Verkehrsverbindung hinaus.
Der Brückenverkehr ist für normale Autos leicht zugänglich, wobei zwei Spuren in Richtung Norden führen. Besucher können das Bauwerk am besten von den Seitenpfaden oder von den Aussichtspunkten in der Nähe des Tals aus betrachten.
Die Reste der ursprünglichen Brückenstruktur, die 1945 zerstört wurde, liegen noch immer im Gosbach-Tal unter der heutigen Überführung. Diese verborgenen Ruinen erinnern an die Ereignisse des Krieges und bilden ein faszinierendes archäologisches Detail unter dem modernen Verkehrsbauwerk.
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