Burgruine Herrenbröl, Mittelalterliche Burgruine in Ruppichteroth, Deutschland
Burgruine Herrenbröl ist eine Burganlage in Ruppichteroth im Bergischen Land. Der Komplex besteht aus einem sieben Meter hohen Turm, einer hohen Feldsteinmauer und einem gewölbten Keller aus Natursteinquadern.
Die Anlage wird erstmals 1417 urkundlich erwähnt und war mit Gütern und Rechten der Pfarrei Eitorf verbunden. Im 15. Jahrhundert verstärkte die Familie von Scheidt Teile des Bauwerks und erweiterte ihre Präsenz in der regionalen Adelshierarchie.
Die Familie von Scheidt errichtete im 15. Jahrhundert Teile der Burg und etablierte ihre Präsenz im regionalen Adelsnetzwerk.
Die Ruine liegt in einer Talsenke des Naturpark Bergisches Land und ist Ziel von zwei Wanderrouten aus der Umgebung. Wanderer finden vor Ort keine Infrastruktur, sollten also Wasser und Ausrüstung von Anfang an mitbringen.
Auf dem Gelände befindet sich ein Springbrunnen aus dem 13. Jahrhundert, der älter ist als die meisten Mauern der Burg. Dieser Brunnen zeigt, dass an dieser Stelle lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung schon menschliches Leben stattgefunden hat.
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