Villa Boge, Wilhelminische Villa in Eitorf, Deutschland
Die Villa Boge ist eine Unternehmer-Villa aus der Epoche des Historismus in Eitorf, Bahnhofstraße 33, die 1903–1904 für Adolf Gauhe erbaut wurde. Der denkmalgeschützte Bau steht in einem großen, teilweise bebauten Park, der noch genügend Raum bietet, um den repräsentativen Bau wirken zu lassen.
Die Villa Boge wurde 1903–1904 für Adolf Gauhe errichtet, den Bruder von Julius Gauhe; die Brüder stammten aus Barmen und betrieben in Eitorf eine Farbenfabrik und Textil-Färberei. Um 1930 wurde die Villa an Adolf Boge verkauft, nach dem sie seitdem benannt ist. Danach beherbergte sie jahrelang Verwaltungsbüros der Boge GmbH, bevor sie wieder in Privatbesitz überging.
Der Name der Villa geht auf Adolf Boge zurück, der sie um 1930 kaufte; zuvor war sie für Adolf Gauhe errichtet worden, den Bruder von Julius Gauhe, beide aus Barmen, die in Eitorf eine Farbenfabrik und Textil-Färberei betrieben. Alljährlich wird das Gebäude weihnachtlich geschmückt, eine weithin sichtbare Dekoration, die mehrfach überregional Beachtung fand.
Die Villa Boge steht an der Bahnhofstraße 33 gegenüber dem Eitorfer Bahnhof und ist daher gut mit dem Zug zu erreichen. Das Gebäude ist heute wieder in Privatbesitz und nicht für Besucher geöffnet; Haus und der verbliebene Park lassen sich von der öffentlichen Straße aus betrachten.
Jedes Jahr bringen die Eigentümer am Gebäude eine weithin sichtbare Weihnachtsdekoration an, die mehrfach überregional Beachtung fand. Das Haus selbst wurde 1903–1904 für Adolf Gauhe errichtet, dessen Familie in Eitorf eine Farbenfabrik und Textil-Färberei betrieb.
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