Burg Vlotho, Mittelalterliche Burgruine auf dem Amtshausberg, Vlotho, Deutschland
Die Burg Vlotho ist die Ruine einer Höhenburg auf dem Amtshausberg, fast 100 Meter über der Weser. Die Anlage misst etwa 110 auf 60 Meter; die Ringmauer ist weitgehend erhalten, von Gebäuden wie dem Palas sind nur Grundmauern vorhanden. Teile der Ruine wurden bei den Ausgrabungen 1936 bis 1939 oberirdisch rekonstruiert, ein Abschnitt trägt heute ein modernes Schutzdach. Der Burgbrunnen ist gegenwärtig 52 Meter tief.
Graf Heinrich von Oldenburg ließ die Burg Vlotho um 1250 als Amtssitz erbauen, um den Handel auf der Weser und den Straßen zu überwachen. Truppen der Stadt Minden zerstörten sie 1368 während einer Fehde mit Lippe, doch sie wurde wieder aufgebaut, da man sie als Verwaltungssitz benötigte. 1709 wurde sie „auf Abbruch“ für 172 Taler verkauft, und Käufer brachen Steine als Baumaterial, wodurch die Burg größtenteils abgetragen wurde.
Der Name des Hügels, Amtshausberg, erinnert an den Verwaltungssitz, den die Burg einst bildete. Heute bieten die Stadtführungen das „Burggemunkel“ an, eine Erkundung des Geländes in der Dunkelheit. In der Burganlage befindet sich eine Gaststätte mit Biergarten, deren Terrasse den Blick über das Wesertal freigibt.
Die Ruine ist etwa 110 Meter lang und bis zu 60 Meter breit; die Ringmauer ist weitgehend erhalten, von Gebäuden wie dem Palas sind nur Grundmauern vorhanden. Der Burgbrunnen hat gegenwärtig eine Tiefe von 52 Metern. Ein Teil der rekonstruierten Ruine ist mit einem modernen Schutzdach überzogen.
1709 wurde die Burg „auf Abbruch“ für 172 Taler verkauft: Wer zahlte, durfte Steine als Baumaterial brechen, weshalb oberirdisch kaum mittelalterliche Bausubstanz erhalten ist. Das Gefängnis blieb bis in die 1930er-Jahre bestehen. Die Ausgrabungen von 1936 bis 1939 legten den Burgbrunnen bis 63 Meter frei; heute ist er 52 Meter tief.
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