Carows Lachbühne, Historisches Kabarett am Weinbergsweg, Berlin, Deutschland
Carows Lachbühne war ein Kabarett in Berlin-Mitte, das in einem ehemaligen Tunnelgang des Walhalla-Theaters untergebracht war. Das Programm kombinierte Komödie, Musik und theatralische Nummern, die für verschiedene Publikumsgeschmäcker entwickelt wurden.
Erich Carow gründete das Kabarett 1927 und betrieb es bis 1943, als es während der Luftanschläge auf Berlin zerstört wurde. Nach dem Krieg verlegte es seinen Betrieb an einen anderen Ort, wo es bis Mitte der 1970er Jahre weitermachte.
Der Ort zog Arbeiter, Kaufleute, Schriftsteller und Schauspieler an, darunter bekannte Persönlichkeiten wie Heinrich Mann und Kurt Tucholsky. Menschen kamen hierher, um sich von ihrer täglichen Routine zu befreien und unterhaltsame Abende mit Musik und Komik zu genießen.
Der Ort war mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und bot Platz für ein stehendes und sitzendes Publikum, das den Darbietungen folgte. Besucher sollten beachten, dass die Räumlichkeiten eng waren und eine intime Atmosphäre schufen.
Während Erich Carrows 20. Jahrestag als Comedian am 27. Februar 1933 während einer Gala-Veranstaltung gefeiert wurde, erhielt das Publikum die Nachricht vom Brand des Reichstagsgebäudes. Dieses Ereignis markierte einen Wendepunkt in der Geschichte des Ortes und Deutschlands.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.