Börnicke, Ortsteil der Stadt Nauen
Börnicke ist ein Ortsteil von Nauen in Brandenburg, gelegen zwischen dem Havelländischen Luch und dem Ländchen Glien. Das Dorf wird von großen Waldflächen umgeben und liegt entlang der Deutschen Alleenstraße, einer Strecke mit charakteristischen Baumreihen.
Börnicke wurde 1355 erstmals schriftlich erwähnt, doch Spuren aus der Bronzezeit zeigen, dass Menschen diese Gegend bereits seit Jahrtausenden bewohnten. Besondere Funde aus der älteren Eisenzeit, darunter ein Urnengräberfeld, sowie slawische Überreste belegen die lange Besiedlungsgeschichte des Ortes.
Der Name Börnicke stammt aus dem Ostfälischen und bedeutet "kleiner Brunnen". Das Dorf ist ein typisches Angerdorf und wurde von Menschen aus dem Harzvorland gegründet, die eine charakteristische Siedlungsform mit zentralem Dorfplatz schufen.
Das Dorf ist gut mit dem Auto über die Bundesstraße 273 zwischen Nauen und Kremmen zu erreichen, und die Autobahn liegt nur wenige Kilometer entfernt. Besucher finden hier Übernachtungsmöglichkeiten in Gästehäusern und Ferienwohnungen sowie ein Landhotel für längere Aufenthalte.
Die spätgotische Dorfkirche erlitt 2013 einen Befall mit Holzwürmern und wurde mit schwarzer und roter Folie komplett eingehüllt und begast, ein seltenes und eindrucksvolles Bild für Besucher. Dieser ungewöhnliche Sanierungsprozess zeigt die modernen Anstrengungen, um dieses 600 Jahre alte Bauwerk für kommende Generationen zu bewahren.
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