Bürgerpark, Stadtpark in Bielefeld West, Deutschland
Der Bürgerpark ist ein Park im Westen Bielefelds, der zwischen 1919 und 1921 aus einer ehemaligen Tongrube angelegt wurde. In der Mitte liegt ein Teich mit Springbrunnen, an dessen Ufer ein gepflasterter Weg verläuft; am gegenüberliegenden Ufer stehen zwei kleine Bauten mit kegelförmigen Dächern. Zum Bestand gehören Rhododendren, ein Rosengarten und ein Bauerngarten.
Der Park entstand zwischen 1919 und 1921 aus einer ehemaligen Tongrube und war Teil eines Beschäftigungsprogramms während wirtschaftlicher Schwierigkeiten. Die Umgestaltung dieser Fläche zeigte, wie die Stadt den öffentlichen Raum zurückgewinnen wollte.
Der Park trägt den Namen des Bürgertums und war lange Zeit Ort für Versammlungen und Feste der Stadtbewohner. Heute nutzen Menschen aus dem Viertel den Raum für Spaziergänge und zum Verweilen in den Gärten.
Der Park liegt im Westen Bielefelds, etwa 350 Meter südlich der SchücoArena. Die von der Linie 4 bediente Stadtbahn-Haltestelle Rudolf-Oetker-Halle befindet sich unmittelbar westlich des Geländes. Wege führen am Teich entlang und durch die Gärten; das Gelände ist eben.
Seit 1961 steht im Park ein Elch-Denkmal aus Bronze, entworfen vom Hamburger Bildhauer Hans Martin Ruwoldt. Es erinnert an die ostpreußische Stadt Gumbinnen, das heutige Gussew in Russland, und an die nach 1945 von dort vertriebenen Einwohner.
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