Bielefeld, Universitätsstadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Diese Stadt in Nordrhein-Westfalen liegt am Rand des Teutoburger Waldes und verbindet historische Viertel mit Fachwerkhäusern und moderne Wohngebiete. Die Landschaft wechselt von dichter Bebauung im Zentrum zu grünen Hügeln und Wäldern im Norden und Osten.
Graf Hermann IV. von Ravensberg gründete die Siedlung 1214 an der Kreuzung zweier Handelsstraßen, die sich schnell zu einem Zentrum für Tuch- und Leinenhandel entwickelte. Im 19. Jahrhundert verwandelte die Industrialisierung die Stadt in einen wichtigen Standort für Textilproduktion und Maschinenbau.
Studenten aus mehr als hundert Ländern prägen das Stadtbild und sorgen für eine junge, internationale Atmosphäre in den Straßen und Cafés. Theater, Galerien und kleine Musikveranstaltungen ziehen ein lokales Publikum an, das Wert auf zugängliche Kultur legt.
Die Stadt verfügt über gut ausgebaute Radwege und ein Straßenbahnnetz, das die wichtigsten Viertel miteinander verbindet und den Zugang zu den meisten Sehenswürdigkeiten erleichtert. Der Bahnhof liegt zentral und bietet regelmäßige Verbindungen in andere deutsche Städte.
Eine satirische Internetgeschichte aus dem Jahr 1994 behauptete, die Stadt existiere nicht, was zu einer solchen öffentlichen Debatte führte, dass die Verwaltung eine Belohnung für den Beweis ihrer Nichtexistenz auslobte. Diese humorvolle Legende brachte der Stadt weltweite Aufmerksamkeit und wird heute von Einheimischen mit einem Augenzwinkern kommentiert.
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