Leineweberdenkmal, Bronzenes Brunnendenkmal im Altstädter Kirchpark, Bielefeld, Deutschland.
Das Leineweberdenkmal ist ein Bronzedenkmal mit einer 3 Meter hohen Figur eines Leinenwebers, die auf einem Sockel in einer kreisförmigen Brunnenanlage steht. Die Komposition zeigt eine arbeitende Person mit ihrem Handwerk in Parkumgebung.
Das Denkmal wurde 1909 vom Bildhauer Hans Perathoner erschaffen und markierte das 300-jährige Jubiläum der Grafschaft Ravensberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand es, kehrte aber 1960 an seinen Platz zurück.
Die Bronzefigur trägt handgewebte Leinen in einer Halterung und symbolisiert das Textilhandwerk, das Bielefelds Industrie prägte. Dieses Motiv verbindet die tägliche Arbeit der Weber mit der städtischen Identität.
Das Denkmal liegt im Altstädter Kirchpark neben der Haltestelle Rathaus und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Besucher finden Parkplätze in der Nähe und können das Gelände zu Fuß erkunden.
Heinrich Heienbrok, ein lokaler Leinenweber, war das Modell für die Bronze-Figur und brachte damit einer anonymen Arbeiterperson ein Denkmal. Seine Familie war eng mit der Textilproduktion der Stadt verbunden.
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