Süsterkirche, Gotische Kirche in der Altstadt, Bielefeld, Deutschland.
Die Süsterkirche ist ein spätgotischer Bau im Bielefelder Zentrum mit markanten Merkmalen wie einem polygonalen Chor, aufwendigen Spitzbogenfenstern und einem Netzgewölbe. Das Innere zeigt die typischen charakteristischen Linien der Gotik mit hohen Wänden und steinernen Verzierungen.
Das Gebäude entstand 1491 als Kapelle eines Frauenklosters, das von Augustiner-Nonnen gegründet wurde. Im 17. Jahrhundert wechselte es in den Besitz einer reformierten Gemeinde und wurde zu ihrem Hauptgotteshaus.
Die Kirche wurde ursprünglich als Konventskapelle genutzt und prägt bis heute das Bild des mittelalterlichen Bielefelds. Heute dient sie der reformierten Gemeinde als wichtiger Versammlungsort und Ort für Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen.
Die Kirche liegt in der Altstadt Bielefelds an einer Hauptstraße und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten vor dem Kommen die Öffnungszeiten überprüfen, da die Kirche nicht immer zugänglich ist.
Statt eines gewöhnlichen Taufsteins besitzt die Kirche eine silberne Taufschale aus dem späten 17. Jahrhundert, die eines der wertvollsten Stücke des Gebäudes darstellt. Dieses Objekt zeigt die handwerkliche Kunst und den Wohlstand der damaligen Gemeinde.
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