Kunsthalle Bielefeld, Kunstmuseum und Architekturdenkmal in Bielefeld-Mitte, Deutschland.
Die Kunsthalle Bielefeld ist ein Kunstmuseum und Baudenkmal in Bielefeld-Mitte, entworfen vom amerikanischen Architekten Philip Johnson mit einer Fassade aus rotem Backstein und Sandstein sowie großen Glasfenstern über drei Geschosse. Der Komplex verbindet Ausstellungsräume mit einem Skulpturenpark im Freien, wo permanente Kunstinstallationen gegen eine natürliche Landschaftskulisse präsentiert werden.
Das Haus wurde 1968 von amerikanischem Architekten Philip Johnson entworfen und war sein einziges Museumsprojekt in Europa. Es verdankt seine Existenz der Kunstsammlung und dem Mäzenatentum des Unternehmers Rudolf-August Oetker, der damit eine Institution für moderne Kunst in seiner Heimatstadt schuf.
Das Haus ist nach seinem Gründer Rudolf-August Oetker benannt, dessen Sammelleidenschaft die künstlerische Ausrichtung prägt. Die Besucher treffen hier auf Werke vom frühen 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart, darunter Arbeiten von Künstlern wie Josef Albers und Andy Warhol, die zeigen, wie sich die Kunstwelt entwickelt hat.
Das Museum bietet eine Bibliothek, Bildungsangebote und einen Cafébetrieb für Besucher. Der Skulpturenpark ist gut zu Fuß zu erkunden und ermöglicht freien Zugang zu den Außeninstallationen auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten.
Das Gebäude wurde komplett aus natürlichen Materialien errichtet und orientiert sich an Johnsons Philosophie der Einfachheit und Klarheit in der Form. Viele Besucher übersehen, dass die geometrischen Proportionen und die Fensterplatzierung so geplant wurden, dass natürliches Licht die Kunstwerke den ganzen Tag über auf unterschiedliche Weise illuminiert.
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