St. Jodokus, Gotische Kirche in Bielefeld, Deutschland.
St. Jodokus ist eine Kirche in Bielefeld mit gotischer Architektur, erkennbar an spitzen Bögen, rippengewölbten Decken und außen angebrachten Stützbögen. Der Bau zeigt die typischen Merkmale dieser Bauweise mit seinen vertikalen Linien und stabilen Konstruktionselementen.
Die Kirche war ursprünglich als Konventgebäude der Franziskaner gedacht und wurde 1511 eingeweiht. Sie blieb während der Reformation katholisch und stand dort, bis der Konvent 1829 aufgelöst wurde.
Das Innere der Kirche zeigt religiöse Kunstwerke, die Besucher beim Durchgang bemerken: eine dunkle Marienstatue, eine geschnitzte Figur des heiligen Jodokus und eine große Orgel prägen das Erscheinungsbild des Raumes.
Der Ort liegt zentral in Bielefeld und ist zu Fuß erreichbar von den wichtigsten Straßen der Altstadt. Besucher sollten beim Betreten auf offene Zeiten prüfen, da die Kirche während Gottesdienste oder Veranstaltungen für Touristen eingeschränkt zugänglich sein kann.
Besonders bemerkenswert ist ein hölzernes Schrein aus dem Jahr 1500, das Figuren eines Bischofs, der Jungfrau Maria und des Erzengels Michael zeigt. Dieses fein gestaltete Werk verbleibt an seinem ursprünglichen Ort und bietet einen Blick auf mittelalterliche Handwerkskunst.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.