Neustädter Marienkirche, Gotische Kirche in Bielefeld, Deutschland.
Die Neustädter Marienkirche ist eine gotische Hallenkirche mit zwei Westtürmen im Zentrum von Bielefeld, Nordrhein-Westfalen. Das Gebäude besitzt ein langes Chorjoch, mehrere Seitenschiffe und zeigt an Fassade wie Innenraum die typischen Merkmale der norddeutschen Backsteingotik.
Der Bau der Kirche begann 1293 in der damals neu gegründeten Neustadt von Bielefeld und zog sich über rund zwei Jahrhunderte hin. Die Westtürme wurden 1494 fertiggestellt, und die letzten großen Baumaßnahmen waren um 1512 abgeschlossen.
Der Flügelaltar im Inneren, der sogenannte Marienaltar, zeigt fein gemalte Szenen aus dem Leben Mariens und gilt als eines der bedeutendsten spätmittelalterlichen Kunstwerke der Region. Wer durch das Kirchenschiff geht, kann die Qualität dieser Malerei aus nächster Nähe betrachten.
Die Kirche liegt im Herzen von Bielefeld und ist bequem zu Fuß vom Hauptbahnhof zu erreichen. Es empfiehlt sich, am Vormittag zu besuchen, wenn das Tageslicht durch die Fenster fällt und das Innere am besten beleuchtet ist.
Die Kirche birgt im Inneren einen Taufstein aus dem 13. Jahrhundert, der damit fast so alt ist wie das Gebäude selbst. Er stand ursprünglich in einer anderen Bielefelder Kirche und wurde erst später hierher gebracht.
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