Schildescher Viadukt, Eisenbahnviadukt im Stadtbezirk Schildesche, Bielefeld, Deutschland
Das Schildescher Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke mit Steinbögen und Betonpfeilern, die sich über 360 Meter durch das Johannisbachtal erstreckt. Die Konstruktion trägt vier Eisenbahngleise und verbindet damit Bielefeld mit dem überregionalen Schienennetz.
Das Original wurde in den 1840er Jahren gebaut und prägte die Industrialisierung der Region, bis es 1945 zerstört wurde. Der Wiederaufbau in den 1960er Jahren zeigt die Anstrengungen der Nachkriegszeit, die Eisenbahnverbindungen wiederherzustellen.
Der Name „Gummibahn“ stammt von der 3,5 Kilometer langen, kurven- und steigungsreichen zweigleisigen Umgehungsstrecke östlich des Viadukts, die ab dem 1. Dezember 1944 angelegt wurde, um bei einem Treffer den Betrieb aufrechtzuerhalten. Ende Februar 1945 voll in Betrieb, führte sie den Personenverkehr bis zur Inbetriebnahme der neuen Spannbetonbrücke im Sommer 1964 und wurde danach vollständig zurückgebaut.
Der Viadukt ist von mehreren Wegen aus zugänglich, die das Tal durchqueren und Wanderern gute Ausblicke bieten. Das Gelände unter der Brücke ist leicht begehbar und eignet sich für Fotografie und Spaziergänge.
Die „Gummibahn“ bestand nicht aus Gummi: Sie war eine 3,5 Kilometer lange, kurven- und steigungsreiche zweigleisige Umgehungsstrecke auf der Ostseite, angelegt ab dem 1. Dezember 1944 und Ende Februar 1945 voll in Betrieb. Der Personenverkehr nutzte sie bis zur Inbetriebnahme der neuen Spannbetonbrücke im Sommer 1964, danach wurde sie zurückgebaut.
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